Geschenkpapier gone wild: Farbenfrohes Origami aus Geschenkpapier

Das sich Geschenkpapier nicht nur für das Verpacken von Geschenken eignet, haben wir schon in 3 DIY Ideen für Basteleien mit Geschenkpapier unter Beweis gestellt. Allerdings haben wir noch ein weiteres Ass im Ärmel: Origami mit Geschenkpapier. 

Damit du Origami nicht nur basteln, sondern deinen Kids oder Bastelfreunden interessante Informationen zu der Falttechnik vermitteln kannst, erfährst du in diesem Blogpost alles rund um’s Papierfalten. Was ist Origami überhaupt? Wo kommt die kreative Tradition her? Und was lässt sich mit den gefalteten Motiven anstellen? Fragen über Fragen, mit denen die Kids dich bestimmt löchern werden – und die du spätestens nach diesem Blogpost beantworten kannst. 

Zwischen moderner Falttechnik und alter Tradition
– Was ist Origami?

Das anspruchsvolle Papierbasteln soll das Highlight des nächsten Kindergeburtstages werden oder du möchtest dich selbst an Origami versuchen? Unabhängig von der Motivation, mit der du dich der traditionellen Papierfaltkunst widmest: Deine Bastelsession wird zu einem einzigartigen Erlebnis, wenn du weißt, was den besagten Basteltrend ausmacht und wo er herkommt. 

Wo kommt Origami her?

Besonders bei Origami lohnt es sich, tiefer in die Thematik einzusteigen und einen Blick hinter die Papierkulisse zu werfen. Die Faltkunst ist alles andere als ein schnöder Basteltrend, dessen Ende mit dem letzten verbleibenden Stück Geschenkpapier eingeläutet wird. 

Origami bedeutet übersetzt: Gefaltetes Papier. Keine echte Überraschung, oder? Was uns hingegen verwundert hat, ist das hohe Alter der aus Japan stammenden Tradition: Bis in das Jahr 610 n. Chr. reicht die Papierfaltkunst zurück. 

Zu diesem Zeitpunkt etwa brachten buddhistische Mönche das Papierfalten von China auf ihre östliche Nachbarinsel. Ob der Ursprung des Origami nun chinesischen oder japanischen Papierjongleuren zugeschrieben werden soll, das können selbst echte Wrappie-Experten nicht genau benennen. 

Wurde es früher nur im Rahmen religiöser Zeremonien verwendet, hat sich Origami im Laufe der Jahrhunderte immer mehr zu einem herausfordernden Freizeitspaß für Jung und Alt entwickelt. Durch das wachsende Interesse an der Papierfaltkunst, auch in Westeuropa, entstehen komplett neue Papierfalttechniken sowie Anleitungen für die verschiedensten Motive. Heutzutage sind bei uns besonders diese Origami Tiere beliebt: Kraniche, Frösche und sogar gefährliche Drachen. Auch Drachen können aus Geschenkpapier gefaltet werden - WrappieRoter aus Geschenkpapier gefalteter Drache.

Apropos Kraniche: Kennst du die japanische Legende von den 1000 gefalteten Kranichen? SIe besagt, dass derjenige, der 1000 Kraniche aus Papier faltet, einen Wunsch frei hat. Besonders, wenn sich bei einem Kindergeburtstag ein Bastelmuffel unter den Partygästen befindet, lohnt es sich, von dieser Geschichte zu erzählen. Denn mal unter uns – wer hat nicht gerne einen Wunsch frei?

Wofür kann die kreative Faltkunst verwendet werden?

Du denkst bei Origami an unspektakuläre Papiertierchen, die irgendwann leicht eingestaubt in der hintersten Regalecke ihr Dasein fristen? Entstaube die dekorative Bastelkunst mit uns und tauche in dein Origami Erlebnis ein.

Origami Tiere lassen sich vielseitig verwenden - Wrappie

Ein Beispiel für die Anwendung von Origami - Kraniche tanzen unter der Zimmerdecke. 

Origami Tiere basteln – ein Kindergeburtstag mit Kranichen und Drachen

Wer denkt, dass Origamifalten mit den Kleinen ein reiner Zeitvertreib ist, der irrt. Das Basteln von Tieren oder anderen Motiven aus Papier hat einen pädagogischen Mehrwert, wie bereits im 19. Jahrhundert von dem deutschen Pädagogen Friedrich Wilhelm August Fröbel festgestellt wurde. Er gilt als Begründer der Kindergarten-Bewegung und integrierte die Bastelkunst in sein erfolgreiches Bildungs- und Erziehungsprogramm. Die Idee, durch das Falten von Papier bestimmte Fähigkeiten wie Geschicklichkeit und Genauigkeit spielerisch zu trainieren, war so erfolgreich, dass sie sogar in japanischen Kindergärten umgesetzt wurde.

Du planst gerade den nächsten Geburtstag für deine Tochter oder suchst nach einer kreativen Freizeitbeschäftigung für deinen Sohn, bei der du dich selbst herausfordern kannst? Dann zögere nicht, dir einen Papierbogen zu schnappen und der Faltkunst eine Chance zu geben! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kranich:

Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht. Glücklicherweise kann und soll das kinderfreundliche Origami ohne spitze oder scharfe Gegenstände gebastelt werden. Denn eine der wichtigsten Regeln in der Papierkunst lautet: Um Origami Tiere herzustellen, dürfen weder Schere noch Kleber zum Einsatz kommen. Diese Origami Tiere kommen ohne Schere und Kleber aus - WrappieBunte Origami Tierchen - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Lediglich du als Erwachsener benötigst für die Vorbereitung eine Schere, um eventuell Quadrate aus dem Papier auszuschneiden, denn diese bilden in vielen Anleitungen die Grundlage für das jeweilige Motiv. Jetzt fehlt dir und deiner Bastelbande nur noch das Offensichtlichste: Papier. 

Unser Tipp: Damit die einzelnen Origami Tiere nicht nur perfekt geformt sind, sondern auch schön bunt aussehen, empfehlen wir dir buntes, reißfestes Geschenkpapier zu verwenden. Qualitativ hochwertiges Material, das nicht nur kunterbunt, sondern dicker als herkömmliches Faltpapier ist, eignet sich besonders gut für die Bastelei. Dadurch reduzierst du die Gefahr, dass weniger geübte Bastlerhände unschöne Risse in den Kranich oder den Schwan zaubern. Gut knicken und falten lässt sich das individuelle Papier natürlich trotzdem. 

Gefaltete Kraniche aus Geschenkpapier - WrappieKraniche aus Geschenkpapier. 

Origami Tiere als das gewisse Extra zum Geschenk

Ein schönes Buch zu Weihnachten oder zum Valentinstag in individuellem Geschenkpapier verpackt ist ein wunderbares, persönliches Geschenk, um den Liebsten zu zeigen, wie wichtig sie sind. Die perfekte Ergänzung ist ein Origami Tier, beispielsweise ein Schwan, der in vielen Kulturen als Zeichen für Liebe, Reinheit und Anmut steht. Gefaltet aus buntem, festem Papier, bleibt er als Erinnerung an eine liebevolle Geste, denn wer denkt nicht gerne an ein schönes Fest oder ein romantisches Dinner zu zweit zurück? 

Mit diesem Blogpost hast du einen Einblick in die Welt der japanischen Faltkunst erhalten und weißt jetzt, was Origami ist und wo das Papierfalten seinen Ursprung hat. Ob du nun den Kranich, einen Schwan, einen Frosch oder vielleicht ein ganz anderes Motiv aus Geschenkpapier faltest, ist natürlich dir überlassen - wir wünschen dir viel Spaß dabei. Mata! - das war Japanisch und heißt soviel wie Tschüss und bis bald!